Unser CO2-Fußabdruck

Unser Geschäft, unsere Verantwortung

Bei HASLE Refractories sind wir uns bewusst, dass unsere Geschäftstätigkeit Auswirkungen auf die Umwelt hat – insbesondere in Form unseres CO₂-Fußabdrucks. Wir sehen es als unsere Verantwortung, diese Auswirkungen aktiv zu steuern, indem wir die Energieeffizienz kontinuierlich verbessern und Emissionen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette reduzieren.

Unsere Treibhausgasemissionen (THG) erfassen und berichten wir im Einklang mit dem international anerkannten GHG Protocol. Dabei berücksichtigen wir Emissionen in den Bereichen Scope 1, Scope 2, and Scope 3.

  • Scope 1: Direkte Emissionen aus eigenen Quellen, z. B. aus Firmenfahrzeugen, Ladern und LPG-betriebenen Trocknungsöfen in unserer Vorfertigung.

  • Scope 2: Indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie (Strom und Fernwärme), berechnet nach der standortbezogenen Methode.

  • Scope 3: Alle weiteren indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – insbesondere aus der Rohstoffbeschaffung, Verpackung und Logistik – machen rund 98 % unserer Gesamtemissionen aus.

Die folgende Übersicht zeigt die Entwicklung unserer Treibhausgasemissionen in Tonnen CO₂-Äquivalent (tCO₂e) von 2022 bis 2024:

Schätzung des Treibhausgas-Emissionsinventars von HASLE

Kategorie 2022 (tCO₂e) 2023 (tCO₂e) 2024 (tCO₂e)
Scope 1 (Direke Emissionen) 115 79 145
Scope 2 (indirekte Energiebezogene Emissionen) 50 16 16
Scope 3 (Weitere indirekte Emissionen) 8.879 8.763 8.945
Gesamt 9.045 8.878 9.107

Schätzung des Treibhausgas-Emissionsinventars von HASLE

Kategorie 2024 (tCO₂e)
Scope 1 (Direkte Emissionen) 145
Scope 2 (Energiebezogene) 16
Scope 3 (Weitere indirekte) 8.945
Gesamt 9.107

Hinweis zur Datengrundlage: Es ist wichtig zu betonen, dass die oben dargestellten Emissionsdaten von HASLE Refractories intern ermittelt wurden und nicht extern geprüft oder unabhängig verifiziert sind. Dennoch unternehmen wir große Anstrengungen, um die Genauigkeit unserer Schätzungen kontinuierlich zu verbessern.

Wir arbeiten eng mit unseren Lieferanten zusammen, um primäre Emissionsfaktoren zu erhalten. Wenn diese nicht verfügbar sind, greifen wir auf verlässliche und anerkannte Sekundärdatenquellen zurück. Für Transportemissionen – sowohl vorgelagert als auch nachgelagert – verwenden wir die Tonnenkilometer-Methode, um realistische Werte abzuleiten.

Obwohl unsere Daten auf fundierten Annahmen und branchenüblichen Methoden beruhen, sind sie mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Dennoch stellen sie aktuell die bestmögliche Schätzung unseres Treibhausgas-Fußabdrucks dar und bilden eine solide Grundlage für weitere Verbesserungen.

Unser aktuelles Emissionsinventar (2024) weist Gesamtemissionen von 9,107 tons CO₂e aus. Der Großteil entfällt auf Scope 3 emissions die hauptsächlich durch den Einsatz kalzinierter und synthetisch hergestellter Rohstoffe – wie Mullit und Siliziumcarbid – sowie durch den weltweiten Transport verursacht werden. Die Verteilung auf die einzelnen Unterkategorien ist im folgenden Diagramm dargestellt.

Produktspezifischer CO₂-Fußabdruck

Ein zentrales Ergebnis unserer CO₂-Mapping-Initiative ist die Möglichkeit, produktspezifische Cradle-to-Gate-CO₂e-Werte für unser gesamtes Sortiment an Gussmassen und vorgefertigten Elementen zu berechnen.

Zu diesem Zweck haben wir ein unternehmensinternes CO₂e-Schätztool entwickelt, das auf unserem umfassenden Treibhausgas-Inventar basiert. Dieses Tool ermöglicht es uns, die CO₂e-Bilanz einzelner Produkte entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette – von der Rohstoffbeschaffung bis zur Auslieferung ab Werk – transparent zu quantifizieren.

So schaffen wir die Grundlage für produktbezogene Klimabilanzen, die nicht nur uns, sondern auch unseren Kunden helfen, informierte Entscheidungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und CO₂-Optimierung zu treffen.

Methodik

Unsere Berechnungen folgen den Grundsätzen des Lebenszyklusbewertungsrahmens (Life Cycle Assessment, LCA) gemäß EN 15804. Die Cradle-to-Gate-Analyse umfasst die folgenden Module:

  • A1: Rohstoffgewinnung und -herstullung
  • A2: Transport zur Produktionsstätte
  • A3: Herstellung in unserem Werk

 

Ergebnisse

Die Berechnungen zeigen, dass unser aktuelles Produktsortiment einen produktspezifischen CO₂-Fußabdruck zwischen 265 kg CO₂e pro Tonne bis zu 4.600 kg CO₂e pro Tonne. Diese Spanne reflektiert Unterschiede in der Rohstoffzusammensetzung, wie z. B. dem Einsatz kalzinierter oder synthetischer Materialien, sowie den prozessbedingten Energieanforderungen einzelner Produkte. Für Kunden mit erhöhtem Informationsbedarf stellen wir gerne produktspezifische CO₂e-Werte auf Anfrage zur Verfügung – etwa für interne Umweltbewertungen, Ausschreibungen oder Nachhaltigkeitsberichte.

Mehr erfahren

Laden Sie den vollständigen Bericht als PDF herunter und erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG).

HASLE Refractories A/S
Kanegaardsvej 1
DK-3700 Roenne, DENMARK
Phone: + 45 56 95 18 00

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